Ihr Lieben Mamas,
kennt ihr das Gefühl? Ihr scrollt durch Social Media, seht Bilder von perfekt gestylten Kinderzimmern, Urlaubsreisen oder den neuesten Markenklamotten für die Kleinen. Oder ihr trefft euch mit anderen Mamas und hört, was sie alles mit ihren Familien unternehmen, welche Kurse die Kinder besuchen oder welche teuren Anschaffungen sie gerade gemacht haben. Und plötzlich nagt da dieses kleine, fiese Gefühl: "Sollten wir das nicht auch haben? Machen wir irgendwas falsch?"
Dieses Gefühl ist menschlich, aber ich sage euch als eure Finanz-Freundin: Der Vergleich mit anderen Familien kann richtig, richtig teuer werden – und das nicht nur finanziell. Lasst uns heute mal ganz offen darüber sprechen, warum das so ist und wie ihr euch aus dieser Falle befreien könnt. Ganz ohne Fachchinesisch, versprochen!
Die Psychologie hinter der Vergleichsfalle: Warum wir uns vergleichen
Wir sind soziale Wesen. Es liegt in unserer Natur, uns zu orientieren und zu schauen, was andere machen. Besonders als Mama, vielleicht gerade in der Elternzeit, wenn sich vieles im Leben neu sortiert, sind wir anfälliger für den Blick nach links und rechts. Die sozialen Medien verstärken das noch: Sie zeigen uns oft nur die Hochglanzfassade, die perfekt inszenierte Version des Familienlebens. Das erzeugt Konsumdruck und die Angst, etwas zu verpassen – das berühmte FOMO (Fear Of Missing Out).
Wir sehen das neue Lastenfahrrad der Nachbarn, die schicke Kita-Tasche der Freundin oder den teuren Skiurlaub der Cousine. Und unser Gehirn fängt an zu rechnen: "Wenn die das haben, brauchen wir das vielleicht auch, um glücklich zu sein oder dazuzugehören." Aber genau hier liegt der Haken: Wir vergleichen Äpfel mit Birnen – und das kann uns finanziell das Genick brechen.




