Ihr Lieben Mamas,
ich weiß genau, wie das ist: Der Alltag mit Kindern ist ein Marathon, kein Sprint. Zwischen Windeln wechseln, Abendessen kochen, Hausaufgaben betreuen und dem eigenen Job bleibt oft kaum Zeit zum Durchatmen. Und dann soll man sich auch noch um Finanzen kümmern? Puh! Viele von uns schieben das Thema gerne vor sich her, weil es sich so kompliziert anfühlt oder weil wir denken: "Das macht schon mein Partner" oder "Das ist doch noch Zeit." Aber glaub mir, genau jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um die finanzielle Sicherheit deiner Familie in die Hand zu nehmen.
Ich möchte heute mit dir darüber sprechen, wie du deine Familie finanziell richtig absicherst – und zwar so, dass es sich nicht nach einem trockenen Finanzseminar anfühlt, sondern nach einem guten Gespräch unter Freundinnen. Keine Sorge, du musst kein Finanzprofi werden. Es geht darum, ein paar wichtige Stellschrauben zu kennen und zu wissen, wo du ansetzen kannst. Denn die Wahrheit ist: Gerade wir Mamas, die oft in Teilzeit arbeiten, eine Elternzeit einlegen oder sich um die Kinder kümmern, sind finanziell besonders verwundbar. Einkommenslücken, Abhängigkeit vom Partner, die Risiken von Krankheit, Scheidung oder sogar Tod – all das kann uns und unsere Kinder hart treffen. Aber keine Angst, wir kriegen das gemeinsam hin!
Warum finanzielle Sicherheit für Mamas so wichtig ist
Stell dir vor, das Leben spielt dir einen Streich. Eine unerwartete Reparatur am Auto, eine längere Krankheit, der Verlust des Jobs deines Partners oder sogar eine Trennung. Solche Dinge können passieren, und dann ist es Gold wert, wenn du ein finanzielles Polster hast. Gerade als Mama, die vielleicht weniger verdient oder eine Zeit lang aus dem Job war, ist es superwichtig, nicht in eine finanzielle Abhängigkeit zu geraten. Es geht um deine Unabhängigkeit, deine Handlungsfähigkeit und vor allem um die Zukunft deiner Kinder.
Dein Notgroschen: Das Fundament deiner Sicherheit
Das Allerwichtigste zuerst: Du brauchst einen Notgroschen! Das ist dein finanzielles Rettungsnetz, falls mal etwas Unvorhergesehenes passiert.
Wie viel sollte es sein?
Als Faustregel gilt: Lege 3 bis 6 Monatsnettoeinkommen deiner Familie beiseite. Wenn ihr zum Beispiel monatlich 3.000 € netto zur Verfügung habt, sollten zwischen 9.000 € und 18.000 € auf diesem Konto liegen. Das mag viel klingen, aber es gibt dir unglaublich viel Ruhe und Sicherheit.
Wo gehört das Geld hin?
Ganz wichtig: Dein Notgroschen gehört auf ein Tagesgeldkonto. Das ist ein Konto, auf das du jederzeit zugreifen kannst, aber das getrennt von deinem Girokonto ist. So kommst du nicht in Versuchung, es für den Alltag auszugeben, und es bringt dir im Gegensatz zum Girokonto sogar ein paar Zinsen.
Dein erster Schritt: Schau dir an, wie viel ihr monatlich netto habt, und rechne aus, wie hoch euer Notgroschen sein sollte. Dann überlege, wie du jeden Monat einen festen Betrag dafür zurücklegen kannst. Auch kleine Beträge summieren sich!




