Ihr Lieben Mamas,
Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon mal gedacht, "Ach, das mit den Finanzen ist so kompliziert, das mach ich später" oder "Mein Partner kümmert sich darum"? Gerade wenn der Alltag mit Kind(ern) uns voll im Griff hat, die Nächte kurz sind und die To-Do-Liste länger wird, als uns lieb ist, rücken Themen wie Altersvorsorge oder die finanzielle Zukunft unserer Kleinen oft in den Hintergrund. Dabei ist es genau jetzt, in dieser oft intensiven Phase der Elternzeit oder Teilzeitarbeit, wo wir die Weichen für Tausende von Euros stellen können – oder eben nicht.
Ich weiß, das klingt vielleicht nach einer weiteren Last auf deinen Schultern. Aber keine Sorge! Ich bin hier, um dir das Ganze so einfach wie möglich zu erklären, ganz ohne Fachchinesisch und mit ganz viel Verständnis. Stell dir vor, wir sitzen bei einem Kaffee zusammen, und ich erzähle dir, welche kleinen Fehler sich später zu riesigen Summen summieren können – und wie du sie ganz einfach vermeiden kannst. Es geht nicht darum, dass du Finanzprofi wirst, sondern darum, dass du informierte Entscheidungen triffst, die deinem Kind später ein besseres Fundament geben.
Warum es JETZT so wichtig ist – Elterngeld, Inflation & Co.
Die finanzielle Landschaft in Deutschland verändert sich ständig, und das betrifft uns Mamas ganz direkt. Gerade jetzt gibt es zwei große Themen, die du auf dem Schirm haben solltest: die Inflation und die Änderungen beim Elterngeld.
Die Inflation ist wie ein unsichtbarer Dieb, der leise unser Geld entwertet. Was heute 100 Euro wert ist, kann in zehn oder zwanzig Jahren deutlich weniger Kaufkraft haben. Das spüren wir alle beim Einkaufen, bei den steigenden Energiekosten und leider auch bei den langfristigen Kosten für Bildung oder eine erste eigene Wohnung für unsere Kinder. Einfach nur Geld auf dem Sparbuch liegen zu lassen, ist in Zeiten hoher Inflation leider keine gute Strategie mehr, denn es verliert dort an Wert.
Und dann sind da die Elterngeld-Änderungen 2024/2025, die viele Familien betreffen, insbesondere die, in denen Mütter oft den Großteil der Elternzeit nehmen und danach in Teilzeit arbeiten.
Die Elterngeld-Änderungen im Detail:
- Für Geburten ab dem 1. April 2024: Die Einkommensgrenze für Paare, die Elterngeld beziehen möchten, sinkt von 300.000 Euro auf 200.000 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen.
- Für Geburten ab dem 1. April 2025: Die Einkommensgrenze für Paare sinkt noch einmal auf 175.000 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen.
- Für Alleinerziehende: Die Einkommensgrenze bleibt bei 150.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen.
Was bedeutet das für dich? Wenn du und dein Partner zusammen über diesen Grenzen liegt, habt ihr keinen Anspruch mehr auf Elterngeld. Das kann ein empfindlicher Einschnitt in das Familienbudget sein und zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, frühzeitig und vorausschauend zu planen. Es geht darum, finanzielle Engpässe zu vermeiden und die Zukunft deines Kindes nicht dem Zufall zu überlassen.




