Ihr Lieben Mamas,
Hand aufs Herz: Wer von uns träumt nicht davon, unseren Kindern den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen? Ein Polster für den Führerschein, das Studium, die erste eigene Wohnung oder einfach nur die Freiheit, ihre Träume zu verfolgen. Aber dann kommt oft der Gedanke: "Ich habe doch gar kein hohes Einkommen!", "Als Mama im Elterngeld oder Teilzeit ist das doch unmöglich!" oder "Ich versteh nix von Finanzen, das macht mein Mann."
Ich kenne diese Gedanken nur zu gut, meine Liebe. Und ich möchte dir heute sagen: Es ist möglich! Auch mit einem ganz normalen Einkommen, auch mit kleinen Beträgen, kannst du für dein Kind ein Vermögen aufbauen. Es geht nicht darum, reich zu sein, sondern darum, früh anzufangen und konsequent zu bleiben. Dein größter Verbündeter ist dabei die Zeit.
Lass uns das Thema Geld mal ganz entspannt angehen, so als würden wir bei einem Kaffee zusammensitzen. Keine Angst vor Fachchinesisch, ich erkläre dir alles Schritt für Schritt.
Dein Kind finanziell stärken: Warum jetzt der beste Zeitpunkt ist
Vielleicht denkst du: "Ich habe doch gerade erst die Windeln gewechselt, da ist doch noch ewig Zeit!" Aber genau das ist der Punkt: Zeit ist Geld, besonders wenn es ums Investieren geht. Der sogenannte Zinseszinseffekt ist wie ein magischer Schneeball, der immer größer wird, je länger er rollt.
Stell dir vor, du legst jeden Monat nur 25 Euro für dein Kind an. Das klingt nach nicht viel, oder? Aber über 18 Jahre hinweg, bei einer realistischen Rendite von 6% pro Jahr (was bei langfristigen Aktienanlagen historisch oft der Fall war), können daraus über 10.000 Euro werden. Und das nur mit deinen 25 Euro! Wenn du 50 Euro schaffst, sind es schon über 20.000 Euro. Das ist doch ein riesiger Unterschied für den Start ins Erwachsenenleben!
Die häufigsten emotionalen Hürden – und wie wir sie meistern
Bevor wir ins Detail gehen, lass uns kurz über die Gefühle sprechen, die beim Thema Geld oft aufkommen:
- "Ich habe kein eigenes Einkommen / Ich verdiene zu wenig": Auch wenn du gerade Elterngeld beziehst oder in Teilzeit arbeitest, ist das Geld, das in eurem Haushalt zur Verfügung steht, euer gemeinsames Geld. Du hast ein Recht darauf, mitzuentscheiden, wie es eingesetzt wird. Und selbst kleine Beträge machen einen Unterschied.
- "Mein Mann kümmert sich um die Finanzen": Das ist bequem, klar. Aber es ist super wichtig, dass auch du verstehst, was passiert. Es geht um die Zukunft deines Kindes und um deine eigene finanzielle Bildung. Du musst kein Finanzprofi werden, aber ein Grundverständnis gibt dir Sicherheit und Selbstvertrauen.
- "Das ist mir alles viel zu kompliziert und ich verstehe nichts davon": Ich verspreche dir, ich erkläre es dir so einfach, dass du es verstehst. Wir nehmen uns die Angst vor dem Unbekannten.
Dein Finanz-Check-up: Wo steht ihr?
Bevor du loslegst, ist es hilfreich, einen kleinen Überblick zu bekommen. Keine Sorge, das ist kein Hexenwerk!
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Wo geht unser Geld hin?
- Nimm dir einen Monat lang vor, alle Einnahmen und Ausgaben zu notieren. Das geht ganz einfach mit einer App, einer Excel-Tabelle oder einem guten alten Notizbuch. Du wirst überrascht sein, wo sich vielleicht kleine Beträge verstecken, die du monatlich für dein Kind zur Seite legen könntest.
- Vielleicht stellst du fest, dass ihr jeden Monat 20 Euro für unnötige Abos ausgebt oder ein Kaffee to go weniger schon 15 Euro im Monat spart.
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Wie viel kann ich realistisch sparen?
- Sei ehrlich zu dir selbst. Es müssen keine 100 Euro sein. Fang mit 10, 25 oder 50 Euro an. Wichtig ist, dass es ein Betrag ist, den du nicht vermissen wirst und den du regelmäßig beiseitelegen kannst. Lieber klein und konstant als groß und unregelmäßig.




