Ihr Lieben Mamas,
heute sprechen wir über ein Thema, das uns alle bewegt und manchmal auch ein bisschen überfordert: Wie wir am besten für unsere Kinder sparen. Wir wollen doch alle nur das Beste für unsere Kleinen, oder? Ein gutes Startkapital für den Führerschein, das Studium, die erste eigene Wohnung oder vielleicht sogar ein Auslandsjahr – die Träume sind groß!
Aber ich sag's dir ganz ehrlich, viele von uns fangen beim Sparen für ihre Kinder leider falsch an. Und das ist überhaupt nicht böse gemeint, denn oft wissen wir es einfach nicht besser oder haben im Alltagstrubel gar keine Zeit, uns intensiv damit zu beschäftigen. Wenn du nach der Arbeit noch drei Kinder versorgen, den Haushalt schmeißen und vielleicht noch im Homeoffice arbeiten musst, ist der Gedanke an "Finanzoptimierung" oft das Letzte, woran du denkst. Ich versteh das total!
Deshalb möchte ich heute mit dir wie bei einem Kaffeeplausch darüber sprechen, wo die typischen Stolperfallen lauern und wie du sie ganz einfach umgehen kannst. Du musst kein Finanzprofi werden, um kluge Entscheidungen zu treffen. Versprochen!
Warum wir überhaupt für unsere Kinder sparen sollten
Die Motivation ist klar: Wir möchten unseren Kindern einen guten Start ins Erwachsenenleben ermöglichen. Aber mal ehrlich, die Kosten für Bildung, Miete und Co. steigen stetig. Ein finanzielles Polster kann da eine riesige Erleichterung sein und den Druck von den Schultern unserer Kinder nehmen, direkt nach der Schule einen Job annehmen zu müssen, statt ihren Träumen zu folgen.
Der deutsche Finanz-Dschungel: Was du wissen solltest
Bevor wir zu den Fehlern kommen, lass uns kurz ein paar wichtige deutsche Besonderheiten beleuchten, die du kennen solltest. Keine Sorge, ich erklär's dir ganz einfach!
- Kindergeld: Das ist eine monatliche Zahlung vom Staat, die dir hilft, die Grundbedürfnisse deines Kindes zu decken. Aktuell sind das 250€ pro Kind im Monat. Viele nutzen es direkt für den laufenden Bedarf, aber ein Teil davon könnte auch ein super Start für den Sparplan sein!
- Elterngeld: Wenn du nach der Geburt deines Kindes eine Auszeit vom Job nimmst, unterstützt dich das Elterngeld. Hier gibt es aber wichtige Änderungen, die du unbedingt auf dem Schirm haben solltest, besonders wenn du und dein Partner ein höheres Einkommen habt:
- Ab April 2024 liegt die Einkommensgrenze für Paare, die Elterngeld beziehen wollen, bei 300.000€ zu versteuerndem Jahreseinkommen.
- Achtung: Ab April 2025 sinkt diese Grenze auf 200.000€.
- Und ab April 2026 wird sie sogar auf 175.000€ reduziert.
- Für Alleinerziehende liegt die Grenze aktuell bei 250.000€, sinkt aber ebenfalls auf 150.000€ ab April 2025.
- Das ist wichtig, weil es deine finanzielle Situation während der Elternzeit beeinflusst und damit auch, wie viel du vielleicht beiseitelegen kannst.
- Schenkungssteuer Freibeträge: Das ist superwichtig! Jedes Kind darf von jedem Elternteil alle zehn Jahre bis zu 400.000€ steuerfrei geschenkt bekommen. Das heißt, wenn du und dein Partner eurem Kind über die Jahre Geld schenkt, fällt bis zu dieser Summe keine Schenkungssteuer an. Das ist eine riesige Chance, die viele nicht kennen oder nutzen!
- Sparer-Pauschbetrag: Dein Kind hat, genau wie du, einen eigenen Sparer-Pauschbetrag von aktuell 1.000€ pro Jahr. Das ist der Betrag an Kapitalerträgen (Zinsen, Dividenden, Gewinne aus Aktienverkäufen), der steuerfrei bleibt. Wenn du Geld im Namen deines Kindes anlegst, kann es diesen Freibetrag nutzen.




